Was ist eine freie Taufe?
Eine Zeremonie von etwa zwanzig bis dreißig Minuten, deutlich lockerer als eine Trauung: Kinder sind dabei, es ist lebendig, jemand muss zwischendurch gewickelt werden – das gehört dazu, und ich plane es ein. Es gibt eine kurze Rede über euch als Familie, über den Namen eures Kindes und warum es dieser geworden ist.
Rechtlich oder kirchlich bewirkt eine freie Taufe nichts – und genau das ist für viele Familien der Punkt: Euer Kind kann später selbst entscheiden. Gefeiert wird trotzdem richtig.
Patinnen und Paten – ganz ohne Kirchenregel
Bei einer freien Taufe dürfen alle Patin oder Pate sein: aus der Kirche ausgetreten, anderer Glaube, kein Glaube – egal. Sie sagen zu, was sie wirklich zusagen wollen, in eigenen Worten oder in Worten, die wir vorher gemeinsam finden. Auch Großeltern und Geschwister bekommen ihren Platz, wenn ihr das möchtet.